Team

Ute Heidorn Ute Heidorn

Schauspiel

Esther Frommann Esther Frommann

Ausstattung

Norma Christine Schiffer-Zobernig Norma Christine Schiffer-Zobernig

Produktion

Pressestimmen

Das Staatstheater in den Medien

  • FEAR.

    Carmen Gratl, Johannes Gabl und Ute Heidorn – in Las-Vegas-taugliche Glitzeranzüge gewandet und von einem doppelköpfigen Adler beäugt (Ausstattung Esther Frommann) – zappen sich durch die Hetzreden, die man nicht mehr nur an einschlägigen Stammtischen hört. Durch Hetzreden, die von der FPÖ gesteuert wurden und mittlerweile von der ÖVP befeuert werden, die oft mit »Ich bin ja kein Nazi« beginnen und nach einem »aber« in braunem Hass versumpfen. Falk Richters (Autor) These: Wir stecken mittendrin in der Rezombisierung des Abendlandes: Sprich: Für tot gehaltenes Gedankengut buddelt sich gerade wieder aus den Gräben. [...] »FEAR.« zeigt sich als ausgetüffteltes Gesamtkunstwerk, als Stroboskop-Spektakel, das den Zuschauer bei der Nase packt und an der Seele rüttelt.

    TIROLER TAGESZEITUNG, 05.März 2016
    - FEAR.
  • Die Ziege oder Wer ist Sylvia?

    Regisseurin Verena Schopper fokussiert sich ganz auf das Beziehungsspiel zwischen den Eheleuten, dargestellt von Ute Heidorn und Klaus Rohrmoser [...]. Heidorn erweist sich dabei einmal mehr als eine der besten Schauspielerinnen dieser Stadt, und Klaus Rohrmoser, der sich als Schauspieler wie kein Zweiter auf menschliche Abgründe versteht, spielt den Martin mit einer derart unpeinlichen und angstfreien Selbstverständlichkeit, dass einem zuweilen die Luft wegbleibt. Der Jubel am Premierenabend ließ keinen Zweifel offen: das war ganz große Schauspielkunst.

    Christine Frei, BEZIRKSBLATT, 10.Nov.2014
    - Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
  • Die Ziege oder Wer ist Sylvia?

    Selten wurde die zerstörerische Kraft einer Obsession eindrücklicher illustriert. Dass Billy und Martins Ansehen bemühte Journalistin kaum über die Rollen der Stichwortgeber hinauskommen, trübt die emotionale Wucht dieser von Ausstatterin Esther Frommann mit viel Gold und gutem Tuch drapierten Tragödie nicht. Im Gegenteil: Der strenge Fokus auf zwei herausragende Akteure unterstreicht die Unlösbarkeit dieses – in letzter Konsequenz – mörderischen Konflikts.

    Joachim Leitner, TIROLER TAGESZEITUNG, 11.Nov. 2014
    - Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
  • The Living Jukebox

    Die »Dancing Queen« gibt es gleich zu Beginn »for free«, nachdem Irene (alias Ute Heidorn) ihr Publikum noch etwas lasch begrüßt hat, ihre Stimmung steigt freilich mit jedem Campari (»ein Applaus für Klaus«). Patricia (alias Carmen Gratl) hält sich zu Beginn noch etwas artiger an die Erdbeeren, aber zu späterer Minute braucht dann auch sie was flüssig Rotes. Die beiden sind also sprichwörtlich der Wahnsinn auf der Bühne. Nicht zuletzt dank Esther Frommanns kongenialer Ausstattung: allein die haarsträubenden Perücken und Trash-Outfits lassen einen schon innerlich erschaudern. Natürlich zuweilen auch die Musikauswahl.

    Christine Frei, BEZIRKSBLATT, 06.Juli 14
    - The Living Jukebox
  • Im weißen Rössl

    Die drei resoluten Damen des Staatstheaters – mit ihren kompromisslosen, oft abgefahrenen Inszenierungen Garantinnen für interessantes Theater in Innsbruck – und die Jungs vom Feinripp Ensemble – bisher erfolgreich mit gewichtigen Stoffen, etwa der Bibel oder sämtlichen Werken Shakespeares, die sie komprimiert und lediglich in Unterwäsche gekleidet auf die Bühne gebracht haben – knöpfen sich jetzt gemeinsam das plüschige und zurzeit stark strapazierte Im weißen Rössl vor.

    Dorothea Nikolussi-Salzer, DER STANDARD, 12.Nov. 13
    - Im weißen Rössl
  • Im weißen Rössl

    Das heitere Singspiel über Liebe, Intrige und Happy End am Wolfgangsee [ . . . ] erlebte in der Fassung Bar jeder Vernunft [ . . . ] eine fulminante Premiere. Thomas Gassner gelingen in seiner trashigen Inszenierung eindrückliche Bilder, und er verlangt den Darstellern Tanz-, Akrobatik-, Slapstick- und natürlich Gesangseinlagen ab. Dem Jubel des Publikums folgte Zugabe um Zugabe um Zugabe. Man kann sich den holprigen Worten Kaiser Franz Norberts nur anschließen:
    Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut!

    Dorothea Nikolussi-Salzer, DER STANDARD, 12.Nov. 13
    - Im weißen Rössl