Staatstheater

Bisherige Stücke


sauschneidn
ein Mütterspiel von Ewald Palmetshofer

Treibhaus Innsbruck, Mai / Juni 2011

Rosi und Hansi sind alles für einander: Mutter, Tochter, Freundin, Geliebte, Rivalin,Königin und Prinzessin. Im Märchen gibt es Königinnen und Prinzessinnen, gut und böse, Prinzen, die retten, und Hexen, die untergehen müssen, damit die Liebe siegt.

Doch Rosi und Hansi sind weder Königin noch Prinzessin und der Prinz ist eine Sau. Würde man den Prinzen, Sohn der einen und Ehemann der anderen, nur schneiden wie eine Sau, dann müsste doch alles gut werden und weit und offen. Doch sobald das einmal ausgesprochen ist, lässt dieser Plan die beiden Frauen nicht mehr in ihrem Beziehungsarrangement ankommen. Weil es innerhalb der engen Grenzen nichts Neues geben kann, da kommt nichts rein, da ist nichts drinnen. Man muss nicht nur die Hexe töten. Dass es Märchen gibt, ist auch die Schuld der Scheißprinzessin: Brennen sollen sie und ihr Schloss.

Ewald Palmetshofer, 1978 in Oberösterreich geboren, studiert Theologie, Philosophie und Psychologie in Wien. Es entstehen seine ersten beiden Theaterstücke „Der Seher” (2000) und „Das letzte Abend-Ma(h)l. Ein Kammerspiel für zwei …” (2003). Für sein Stück „Sauschneidn - Ein Mütterspiel” erhält Ewald Palmetshofer den Retzhofer Literaturpreis 2005. Er war Hausautor am Schauspielhaus Wien (Saison 07/08) und wurde in der letzten Spielzeit mit seinen Projekten zu den Mülheimer Theatertagen, nach Heidelberg, Zürich etc. eingeladen. Außerdem gewann er auch den Dramatikerpreis der deutschen Wirtschaft, den vor ihm auch schon Thomas Bernhard erhalten hat, und wurde von „Theater heute” zum Nachwuchsautor des Jahres 2008 gewählt.

Regie: Ute Heidorn
Ausstattung: Esther Frommann
Produktionsleitung: Ute Heidorn, Carmen Gratl
Produktionsassistenz: Sabine Aigner

Hansi: Franziska Grinzinger
Rosi: Carmen Gratl
Sonja: Josephine Bloéb

………………………………

“Die Glasmenagerie” von Tennessee Williams

Treibhaus Innsbruck, Nov / Dez 2010

Erinnerst du dich an deine erste große Liebe? An deine erste große
Enttäuschung? Die Glasmenagerie ist ein Spiel der Erinnerungen.
Erinnerung an eine Zeit die jetzt sein könnte. Mit Ihren gesellschaftlichen
Umwälzungen. Mit Ihrer
Generation kurz vor dem Abgrund.
Nur noch ein Schritt und wir fallen. Die Glasmenagerie spielt jedoch
auch
mit der Erinnerung von Gefühlen, die immer wieder kehren. Für jede Generation,

für jeden Menschen.
Für dich, die/der du gehindert wirst, das Leben zu führen, das du gerne

führen willst. Für dich, die/der du schon lange ausgeschlossen bist
vom Traum einer egalitären Gesellschaft. Am Ende brichst du aus.

Für Tennessee Williams war “Die Glasmenagerie” der Durchbruch als Dramatiker.

Regie: Ernst Gossner
Ausstattung: Esther Frommann
Amanda Wingfield: Ute Heidorn
Laura, ihre Tochter: Michaela Schreimel
Tom, ihr Sohn: Florian Hackspiel
Jim 0´Connor, ein netter junger Mann: Benjamin Ulbrich

Regieassistenz: Lisa Haring
Produktionsleitung: Carmen Gratl

………………………………

Koala Lumpur von David Lindemann

Treibhaus Innsbruck, April/Mai 2010

Größe ist relativ

Der 11. September 2001 war ein schrecklicher Tag.
Frau Schmidt allerdings ist nicht so bestürzt über den Anschlag
auf das World Trade Center wie über die Tatsache, dass sie an
diesem Tag Geburtstag hatte, aber niemand ihr gratulierte.
Nicht einmal ihr Praktikant Max.

David Lindemann:
“Mich interessiert, wie Menschen sich nach außen abschotten,
um ihre Identität zu behaupten - und wie das Außen doch immer
Einlass findet”.

Regie: Susi Weber
Ausstattung: Esther Frommann
Regieassistenz: Norma Schiffer-Zobernig
Frau Schmidt; Sekretärin eines Start-up-Unternehmens: Ute Heidorn
Max; Praktikant: Bernhard Wolf
Ein Mann mit einem Messer: Philipp Rudig
Zwei Japaner:
Produktionsleitung: Carmen Gratl

………………………………

Zwei Frauen und eine Leiche von Patricia Meló

Treibhaus Innsbruck, Dez 2009/Jan 2010

Trotz des reißerischen Titels handelt es sich um die subtile Beziehungsgeschichte zwischen Ana und Beatriz und ihrem Verhältnis zu Joao, der aber nur noch als Leiche vorhanden ist. Die befreundeten Frauen treffen in der Praxis des Psychoanalytikers, der ermordet wurde, zusammen. Die eine seine Geliebte, die andere seine Ehefrau.
Für beide, so scheint es, ist ein Mordmotiv vorhanden. Beide hätten das Verbrechen begehen können, das ist aber nicht die Erklärung für die Tat.

Regie: Thomas Gassner
Bühne/Kostüm: Esther Frommann
Ana: Carmen Gratl
Beatriz: Ute Heidorn
Produktion: Ute Heidorn

………………………………

Schwestern
Von Theo Fransz

Treibhaus Innsbruck, März/April 2009
Kleines Theater Salzburg, Mai 2009

Ein Stück für Menschen ab 8

Mathilde kann nicht mehr schlafen. Nachts wird Mathilde von ihrer jüngeren Schwester Zus besucht. Nach und nach merken wir: Zus ist tot!
Die Geschichte des schmerzvollen Abschieds von einem geliebten Menschen wird eindringlich und berührend und doch mit sehr viel Humor erzählt.

Mit: Ute Heidorn, Luka Oberhammer
Regie: Caroline Richards
Ausstattung/Bühne: Esther Frommann
Choreographie: Julia Beer
Licht, Ton: Florian Schwarz
Produktionsassistenz: Norma Christine Zobernig
Produktion: Carmen Gratl

………………………………

Hautnah
Von Patrick Marber
Treibhaus Innsbruck, November/Dezember 2008
Im Rahmen des Theaterfestivals “theater trifft“.

‚Hautnah’ spielt im London der 90er Jahre und erzählt die Geschichte zweier Paare, die sich lieben und verlassen, die lügen und von anderen die Wahrheit einfordern. Ein Stück über die Unmöglichkeit von Liebe in modernen Beziehungen. Zwei Männer, zwei Frauen, zwei Paare, deren Beziehungen vollkommen durcheinander geraten.

Mit: Ute Heidorn, Bernhard Bettermann, Katrin Daliot, Harald Windisch
Regie: Susi Weber
Bühne, Kostüm: Esther Frommann
Licht, Ton: Michael Graf
Produktion: Carmen Gratl

Pressestimmen:

………………………………

Herzilein
Kein Volksstück von Heinz-Dieter Herbig
Treibhaus Innsbruck, April/Mai 2008

“Da! Hören Sie die Leute da draußen? Sie schreien nach der Monique Semminger. Sie brauchen diese heile Welt. Wir alle brauchen Sie.”

Mit: Ute Heidorn, Monique Semminger
Regie: Susi Weber
Bühne, Kostüm: Esther Frommann
Licht, Ton: Michael Graf
Produktion: Carmen Gratl

………………………………

Die Präsidentinnen
Von Werner Schwab
Treibhaus Innsbruck, Januar 2008

Menschliches Dasein im sprachlichen Zerrspiegel, phantasievolle Ausritte in ein schöneres, besseres Leben, das Spiel mit dem Ekel und mit Außenseiter-Positionen –

über all das lässt der Autor Schwab lachen.

Mit: Ute Heidorn, Carmen Gratl, Katrin Daliot
Regie: Susi Weber
Bühne, Kostüm: Esther Frommann

………………………………

Mein verwundetes Herz
Das Leben der Lilli Jahn 1900-1944
ORF-Kulturhaus Innsbruck, 2006

Lilli Jahn hat nicht überlebt. Ihr Schicksal steht für das von Millionen. Und doch steckt hinter jedem Holocaust-Opfer eine ganz eigene, besondere Geschichte.

Mit: Ute Heidorn
Regie: Bettina Hering
Produktionleitung: Gerald Windisch
Bühne, Kostüm: Esther Fromman
Musikalische Untermalung: Harald Pröckl

………………………………

Elektrika
Ein Stück mit weiblichen und männlichen Rollen
Zukunftszentrum Tirol, Mai 2004

In den weiblichen Rollen:
Arlecchina, Barbara Wyk, Carmen Gratl, Colombina, Maria Gundolf
In den männlichen Rollen:
Ernst Gossner, Franz Weichenberger, Pantalone, Paul Schober, Wolfgang Rebernik

………………………………

katzen haben sieben leben
Ein Theaterstück von Jenny Erpenbeck
Treibhaus Innsbruck, Mai/Juni 2003

“Ein Schwamm warst du schon immer, nur jetzt sieht man’s auch von außen.”

Mit: Carmen Gratl, Sarah Jung
Regie: Susi Weber
Musik: Martin Nitsch (Gitarre), Martin Ohrwalder (Trompete), Andreas Schiffer (Percussion)
Bühne: Moritz Köster
Licht: Rainer Heuser
Ton: Günther Buratti
Regieassistenz: Christoph Baumann
Produktionsleitung: Gerald Windisch

………………………………

peepshow
Von Harald Gebhartl
ORF Landesstudio, April 2001

Ein Theaterabend in appetitlichen Häppchen.

Mit: Carmen Gratl, Maria Gundolf, Bernhard Sanders, Christof Baumann, Florian Eisner
Kostüm, Ausstattung: Sharon Gschaider, Tamara Gratl
Bühne: Matthias Hirschhuber
Produktion: Michael Carli